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Videos und Bilder vom Starkregen am Donnerstag, 2. Mai 2024:

Presse:

3.5.2024 Frankfurter Rundschau Nach dem Starkregen: Volle Keller, strapazierte Nerven

7.5.2024 EMail an die Stadtentwässerung (SEF):

Sehr geehrte Frau Zeibekis,

da die Anwohner des Pilotprojekts Starkregen in Frankfurt erneut von einem sogenannten Jahrhundertregen, dem sechsten Jahrhundertregen seit 2014, am 2.5.2024 betroffen waren, möchten wir gerne wissen, was die Stadtentwässerung denn bezüglich des zweiten und wichtigsten Teil des Projekts unternommen hat.

Unter dem Motto „vollgelaufene Keller nach heftigen Regenfällen sollen der Vergangenheit angehören“ startete ja der erste Teil 2021/22, bei dem die Zuleitungen von den Häusern zur Kanalisation untersucht werden sollten, um zu prüfen, ob die Häuser Rückstauklappen haben und die Wasserleitungen in Ordnung sind.

Die Anwohner haben bereits schon sehr viel unternommen, haben beste Rückstauventile, neue Hebeanlagen, Flutschotte und viele weitere Vorkehrungen getroffen, um ihre Keller zu schützen.

Trotz allem waren wieder so gut wie alle Keller vollgelaufen, die Feuerwehr musste anrücken und es wurde die ganze Nacht und die folgenden Tage wieder versucht, die Keller trocken zu kriegen.

Das Problem dabei ist, dass der erste Teil des Pilotprojekts keine effektive Lösung bringt, solange nicht der zweite Teil des Pilotprojekts durchgeführt wird, nämlich die enormen Wassermassen zuvor von den Häusern weitestgehend fernzuhalten und abzuleiten. Nur dadurch können die bereits durchgeführten Maßnahmen der Anwohner überhaupt erst wirken. Die Wassermengen sind ansonsten einfach zu enorm.

Es wurden bereits Untersuchungen dazu durchgeführt, wie z. B. Ableitungen zu Retentionsflächen, wo sich die großen Wassermengen erst einmal sammeln können und die Kanalisation entlastet wird und damit auch keine Wildwasserverhältnisse in den Straßen und den Zuwegen zu den Häusern bilden können.

Wie der FNP vom 19. Januar 2022 zu entnehmen war, sollten Konzepte entwickelt werden, „mit denen „Flächen von der Kanalisation abgekoppelt werden können“. Das heißt, Flächen, auf denen das Regenwasser nicht über die Kanalisation abgeführt werden soll, sondern etwa auf Grünflächen, „wo es keinem weh tut, wenn das Wasser eine Weile steht und verdunstet“, erklärt Zeibekis. Damit würde die Kanalisation entlastet.“

Wann wird das realisiert?

Wann werden die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Anwohner umgesetzt?

Mit der Bitte um baldige Antwort

Freundliche Grüße

Eberhard Centner und viele Betroffene

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